„Eine Gruppe Jugendlicher feiert nachts auf dem Gleis vor dem Tunnelportal. Sie sitzen auf Paletten und einem Bauzaun. Die jungen Leute meinen, es verkehre um diese Zeit kein Zug mehr. Gegen 1.30 Uhr fährt ein Zug auf den Tunnel zu.“ Der Lokführer sieht die Jugend-Clique zu spät, erfasst vier von ihnen und bringt den Zug schließlich beim Versuch abzubremsen zum Entgleisen. Dies war die Ausgangssituation für die Großschadensübung.
An dieser Übung beteiligten sich rund 300 Rettungskräfte von THW, Feuerwehr, DRK, Malteser, Landes- und Bundespolizei, Notfallseelsorger und ca. 40 Mimen. Auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera war vor Ort und führte die Rettungskräfte mit seinen Aufnahmen zu weiteren Verletzten und unter Schock stehenden Personen. Nach der Alarmierung durch die Haupteinsatzzentrale (HEZ) um 01.40 Uhr rückte der OV Beckingen mit MTW und MzKW nach Mettlach zum Bereitstellungsraum „Mosaikfabrik“ aus. Anschließend übernahmen die Helfer gemeinsam mit dem OV Wadern die Ausleuchtung des Behandlungsplatzes. Die Veranstaltung fand in Gegenwart zahlreich geladener Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, darunter auch Innenminister Stephan Toscani, statt.
Ziel der Großübung war unter anderem die Zusammenarbeit zwischen beteiligten Behörden und Rettungsorganisationen zu üben und diese zu verbessern.
(Bilder anklicken zum Vergrößern)
Eingesetzte Fahrzeuge:











